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Wasser und Böden schützen, Fracking verhindern!

Veröffentlicht am 03.02.2013, 19:36 Uhr     Druckversion

Zur Bundesratsinitiative der Landesregierung erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Olaf Schulze:

Mit ihrer Bundesratsinitiative setzt die Landesregierung eine Forderung des Landtages um: Auf Initiative der Koalitionsfraktionen hatte das Plenum im Dezember in einem Antrag, dem sich die anderen Fraktionen angeschlossen haben, Umweltverträglichkeitsprüfungen für Fracking-Maßnahmen gefordert.
Wir freuen uns, dass die Regierung diesen Punkt so schnell aufgegriffen und in die Länderkammer eingebracht hat. Die Risiken von Fracking, bei dem mit Chemikalien versetztes Wasser mit hohem Druck in Gesteinsschichten gepresst wird, um diese aufzubrechen und Erdgas oder -öl freizusetzen, sind hoch: Das Grundwasser kann durch die Chemikalien verseucht werden, Gesteinsschichten werden zerstört. Die geologischen und ökologischen Auswirkungen sind noch nicht ausreichend erforscht. Es ist nicht akzeptabel, dass in Deutschland Bewilligungen ohne Umweltverträglichkeitsprüfung erteilt werden; häufig wird schon bei Probebohrungen die Fracking-Methode eingesetzt. Deshalb muss die Umweltverträglichkeit von Anfang an geprüft werden.

Homepage: SPD Herzogtum Lauenburg

 
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