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Will der Minister die Energiewende verhindern?

Veröffentlicht am 18.09.2012, 19:27 Uhr     Druckversion

Zu der Aufforderung des Bundesumweltministers Altmaier, die Länder sollen das Tempo beim Windenergieausbau drosseln, erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Olaf Schulze:

Als die schwarz-gelbe Bundesregierung vor eineinhalb Jahren den Wiedereinstieg in den Atomausstieg plante, hieß es, die erneuerbaren Energien könnten nicht schnell genug die Atomkraft ersetzen.
Man brauche deshalb einen „sanften“ Ausstieg und zudem auch zusätzliche Kohlekraftwerke. Doch nun, wo alle Kräfte für den Ausbau der Windenergie mobilisiert werden, bremst ausgerechnet der Bundesumweltminister. Als Argument gegen den raschen Ausbau von Windenergieanlagen hat er sogar den Naturschutz entdeckt. Dies alles zeigt, wie ernst es der Bundesregierung mit der Energiewende tatsächlich ist. Will sie womöglich doch ein Hintertürchen offenlassen, durch das man dann klammheimlich zurückkann zum Atomstrom?

Statt ständig von „deckeln“ und „drosseln“ zu reden, sollte Peter Altmaier lieber dafür sorgen, dass mehr in die Erforschung und Umsetzung von Speichertechnologie investiert wird. Denn mit intelligenter Speicherung und ausreichend Kapazitäten ist es möglich, den umweltfreundlich erzeugten Strom rund um die Uhr zur Verfügung zu haben.

Statt zu bremsen ist handeln und vorausschauen angesagt. Sonst wird das nichts mit der Energiewende.

Homepage: SPD Herzogtum Lauenburg

 
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