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Multifunktionale, nachhaltige und flächendeckende Landwirtschaft erhalten

Veröffentlicht am 23.02.2011, 11:19 Uhr     Druckversion

SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust spricht vor dem Verein ehemaliger Fachschüler in Bredstedt und trifft Vertreter der Landwirtschaft in NordschleswigDie an Landwirte ausgezahlten EU-Gelder werden unter ökologischen Gesichtspunkten neu ausgerichtet werden. Davon hat sich die schleswig-holsteinischen SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust am Dienstag im Grünen Zentrum Bredstedt überzeugt gezeigt. Auf Einladung des Vereins ehemaliger Fachschüler (VLF) gab die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten einen Überblick über den aktuellen Beratungsstand zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik und die Vorstellungen der sozialdemokratischen Fraktion des EU-Parlaments zu diesem Thema.

Rodust machte deutlich, dass sie die Mitte November in Brüssel vorgelegten Vorstellungen der Kommission, die Förderung von Klimaschutz und Biodiversität stärker in den Verteilungsfokus zu rücken für sinnvoll hält: „EU-Kommissar Ciolos hat mit seinem Papier wesentliche Forderungen der sozialdemokratischen Fraktion aufgegriffen.“

Die Kommissionsvorstellungen tendierten in eine ähnliche Richtung wie das Modell für die Direktzahlungen der Sozialdemokraten: „Wir wollen neben einem Grundbetrag, der an ökologische und soziale Kriterien gekoppelt sein muss, zusätzlich Zahlungen für bestimmte Umweltdienstleistungen“, so Rodust. Eine Agrarpolitik, die gleichermaßen sowohl auf die verlässliche Versorgung mit qualitativ hochwertigen Agrarprodukten ausgerichtet sei, als auch auf ein nachhaltiges Wachstum, benötige allerdings eine ausreichende finanzielle Grundlage, erklärte Rodust, die hier noch entsprechende Signale auch seitens der Agrarminister vermisst.

Im Anschluss an die Veranstaltung in Bredstedt wurde Rodust zu Gesprächen mit Vertretern der Landwirtschaft in Nordschleswig erwartet. Rodust, die einer Einladung des Hauptvorsitzenden des Bundes Deutscher Nordschleswiger, Hinrich Jürgensen, folgte, wollte sich bei ihrem Besuch über die landwirtschaftlichen Strukturen in Dänemark informieren. Neben dem Besuch der Meierei Naturmælk in Tinglev standen Gespräche mit der Geschäftsführung des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für Nordschleswig ( LHN ) auf dem Programm. Am Abend wurde Rodust zur Generalversammlung des LHN erwartet.

Homepage: Ulrike Rodust, MdEP


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