Stoppt die Ausweitung von Minijobs!
geschrieben von spdrz am 26.11.2012, 14:09 Uhr


Die SPD Herzogtum Lauenburg spricht sich gegen die vor kurzem von Schwarz-Gelb im Bundestag beschlossene Erhöhung der „Minijob-Grenze“ (Bundestagsdrucksache 17/10773) von derzeit 400 auf dann 450 Euro aus. Das hat ein Kreisparteitag am 17. November in Lütau mit großer Mehrheit beschlossen.

Über zwei Millionen neue Minijobs sind in den letzten zehn Jahren entstanden. 4,9 Millionen Menschen sind ausschließlich auf dieser Basis beschäftigt. Weitere 2,6 Millionen müssen ergänzend zu ihrer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit einen Minijob annehmen, um sich und ihre Familie ernähren zu können. Dennoch liegt der Stundenlohn durchschnittlich bei unter 8 Euro pro Stunde.

Derartige Beschäftigungsverhältnisse führen direkt in Altersarmut. Betroffen sind überwiegend Frauen.

Inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen, dass Minijobs kein Einstieg in eine dauerhafte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind. Es muss aber das Ziel von Politik sein, die Menschen in Arbeit zu bringen, von der sie ordentlich leben können.

Die SPD Herzogtum Lauenburg fordert daher die Landesregierung auf, sich über den Bundesrat für den Stopp des Gesetzentwurfes einzusetzen.

Guter Lohn für gute Arbeit! Für dieses Credo wird die SPD auch weiterhin eintreten.

Den vollständigen Beschluss lesen Sie hier.
Gedruckt aus: : http://www.spd-net-sh.de/rz/buechen
http://www.spd-net-sh.de/rz/buechen/mod.php?mod=article&op=show&nr=12640