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Pflegest├╝tzpunkt unbedingt erhalten
Herausgeber: SPD-B├╝chen am: 13.02.2014, 21:36 Uhr

Der Pflegestützpunkt Herzogtum Lauenburg hat sich zu einer festen Beratungsstelle entwickelt und ist aus dem Netz der Pflegeinfrastruktur nicht mehr wegzudenken. Sozialdemokraten haben die Einrichtung eines Pflegestützpunktes immer unterstützt und einige SPD- Kreistagsabgeordnete wollten sich bei einem Besuch in der vergangenen Wochen über die aktuelle Entwicklung informieren.



Der Pflegestützpunkt verfügt über 2 barrierefreie Beratungsstellen, in Mölln und Geesthacht, an denen 2 Beraterinnen und eine Verwaltungskraft tätig sind. Die Finanzierung ist bis Ende 2014 mit einem Landesrahmenvertrag zwischen Land, Kreis und Kranken- und Pflegekassen durch eine Drittelfinanzierung sichergestellt. Insgesamt gibt es bislang 12 Pflegestützpunkte im Land.



Seit Bestehen der Beratungsstelle in unserem Landkreis gab es über 23.000 Ratsuchende, Tendenz steigend. Dabei handelt es sich sowohl um Angehörige von Pflegebedürftigen als auch um selbst Betroffene. 10% der Beratungen entfallen auf Familien mit behinderten Kindern. Die Mitarbeiterinnen wiesen darauf hin, dass der größte Teil der Beratungen telefonisch erfolgt. Im ländlichen Bereich finden allerdings mehr Hausbesuche statt, da dort die Mobilität teilweise unzureichend ist. Im Vordergrund steht immer eine bestmögliche Lösung für die Betroffen zu finden, damit diese möglichst wohnortsnah Rat und Hilfe bekommen. Es geht zum Beispiel um Wohnen im Alter, häusliche und ambulante Pflege, Leistungen der Pflegeversicherung, Haushaltshilfen, Hausnotruf, um nur einige zu nennen. Der Anstieg der Fallzahlen zeigt , wie wichtig eine niedrigschwellige Beratung Vorort ist, die von den Bürgerinnen und Bürgern sehr angenommen wird.



„Doch wie wir erfahren haben, fehlt es an Angeboten für Haushaltshilfen, insbesondere im ländlichen Bereich, da die Haushaltshilfen oft nicht motorisiert sind und das ist dann ein Problem. Auch muss die Kurzzeit- und Tagespflege in den Kommunen verbessert und ausgebaut werden. Die Sozialverbände sollten hier tätig werden. Wir brauchen eine zuverlässige Versorgung, denn der demografische Wandel macht auch von unserem Kreis nicht halt“,  so die Vorsitzende des Sozial-und Bildungsausschusses der SPD.“ Wir werden uns in diesem Jahr intensiv mit dem Thema Pflegesituation im Kreis auseinandersetzen. Dabei ist uns eine enge Zusammenarbeit mit den Sozialverbänden sehr wichtig. Ein Treffen mit dem AWO Kreisverband ist bereits terminiert.“



Gitta Neemann-Güntner



13. Februar 2014


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