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HOCHWASSERGEFAHREN NACHHALTIG EINGRENZEN, 05.06.2013
Herausgeber: Nina Scheer, MdB am: 05.06.2013, 15:07 Uhr

Aus aktuellem Anlass des Hochwassers erklärt Nina Scheer, SPD-Bundestagskandidatin Herzogtum Lauenburg – Stormarn-Süd:



„Wenn die Wasserpegel steigen ist zunächst schnelle Hilfe vor Ort gefragt, um Überschwemmungen und Schäden einzugrenzen und Unterstützung für die Betroffenen zu leisten.“



Der Anlass eines erneut vielerorts gegebenen Jahrhunderthochwassers sei aber zugleich Aufforderung, Hochwassergefahren nachhaltig einzugrenzen. Man müsse zu einem System sowohl umfassend wahrgenommener Verantwortung auf Vorsorgeebene als auch gerecht verteilter Kostenlasten gelangen, zeigt sich Nina Scheer überzeugt.



„Vielerorts besteht unzureichender Versicherungsschutz. Möglicherweise könnten hier Pflichtversicherungen Abhilfe schaffen“, regt Scheer zu überprüfen an. Dies setze aber voraus, dass sich auch die Versicherungen ihrer wachsenden Verantwortung bewusst sind und Versicherungen dennoch bezahlbar angeboten und ausgestaltet werden.



Darüber hinaus müsse erkannt werden, dass natürliche Überflutungsflächen Schutz vor Hochwasser bieten. Dennoch seien in Deutschland 80 Prozent der natürlichen Flusslandschaften durch Bebauung oder Begradigungen verloren gegangen. Auch die fortschreitende Versiegelung, insbesondere von Hängen, fördere Hochwassergefahren. „Hochwassergefahren müssen auf Verursachungsebene vermieden werden. Hierfür bedarf es verstärkt europa- und bundesweiter Verständigungen über Maßnahmen zur Eingrenzung von Flächenversiegelung und Initiativen zur Renaturierung. Zudem dürfen Hochwasserabwehrmaßnahmen nicht dazu führen, dass andernorts Hochwassergefahren steigen“, so Scheer.


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