Sozial. Gerecht. vor Ort. SPD-Büchen

B├╝chen Wetter

Links
Kontakt

Links
QR-Code
Kommentar abgeben zum Artikel:
Pressemitteilung: Entwurf ├╝ber teilweises Fracking-Verbot ist nicht ausreichend
Herausgeber: Nina Scheer, MdB am: 26.02.2013, 11:48 Uhr

Pressemitteilung vom 26.02.13:
"Eine detaillierte Analyse der Umweltauswirkungen von Fracking, verbunden mit einem Verbot des Frackings in Wasserschutzgebieten ist nicht ausreichend", kritisiert Nina Scheer, SPD-Bundestagsdirektkandidatin f├╝r den Wahlkreis Lauenburg/Stormarn-S├╝d den durch die Bundesminister Altmaier und R├Âsler am Montag (25.02.) vorgelegten Entwurf ├╝ber Regeln f├╝r Fracking.

Bei dem Fracking-Verfahren wird ein Chemikalien-Gemisch in tiefe Gesteinsschichten gepresst, um hierdurch Erdgas zu f├Ârdern. Die Chemikalien verbleiben dabei im Boden - mit unklaren Sp├Ątfolgen. Auch f├╝r die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg werden f├╝r das sogenannte Erlaubnisfeld Schwarzenbek auf Genehmigungsseite derzeit vorbereitende Ma├čnahmen f├╝r Fracking getroffen.

"Die nun vorgesehene Umweltvertr├Ąglichkeitspr├╝fung sowohl f├╝r die Aufsuchung von Lagerst├Ątten als auch f├╝r die eigentliche F├Ârderung des Erdgases kann lediglich der Analyse solcher Umweltgef├Ąhrdungen dienen, die heute als Aus- und Folgewirkungen von Fracking bekannt sind", erl├Ąutert Scheer.

"Aus unseren vielf├Ąltigen Erfahrungen mit Altlasten muss die Konsequenz gezogen werden, Umwelteinwirkungen zu untersagen, deren Folgewirkungen nicht auszuschlie├čen sind", argumentiert Scheer. Es sei nicht vertretbar, aus dem Streben nach niedrigen Energiepreisen und Importunabh├Ąngigkeit unabsehbare Umweltrisiken und Folgekosten zu Lasten nachfolgender Generationen in Kauf zu nehmen, wenn umweltvertr├Ągliche Energiegewinnungsformen verf├╝gbar sind, so Scheer weiter. Zudem lenke das Kostenargument davon ab, dass die kosteng├╝nstigste Energieversorgung nur durch einen schnellst m├Âglichen Umstieg auf regenerative Energien zu erreichen sei.

Ein Verbot von Fracking in Wasserschutzgebieten, im Kreis Stormarn f├╝r Glinde, sei zwar grunds├Ątzlich zu begr├╝├čen. Das Verbot treffe aber keine entsprechende Vorsorge f├╝r die vielen Trinkwassergebiete, f├╝r deren Schutz es einer ebenso klaren Entscheidung bed├╝rfe, so Scheer. Es gebe keinen plausiblen Grund f├╝r eine Unterscheidung zwischen der Handhabung von Wasserschutzgebieten und Trinkwassergebieten: "Wie rechtfertigt sich ein Verbot von Fracking in Wasserschutzgebieten, wenn es in Trinkwassergebieten grunds├Ątzlich erlaubt bleibt?", hinterfragt Scheer den Entwurf der Bundesminister.

Pressekontakt: Dr. Nina Scheer, nina.scheer@gmx.de,
Anika Habersaat, 0152 09523516

Alle Felder müssen ausgefüllt werden!
Wir weisen darauf hin, dass Ihre Angaben gespeichert
und veröffentlicht werden.
Die eMail-Adresse wird teilverschlüsselt,
um maschinelle Verwertung zu verhindern.
Ihre momentane IP-Adresse wird gespeichert.



Um Missbrauch der Kommentar-Funktion abzuwehren,
muss hier die in dem grauen Feld angezeigte Zeichenfolge eingeben werden.
Die Zeichen sind Kleinbuchstaben oder Ziffern, "0" ist also immer Null!



 
SPD
f├╝r uns im Bundestag

Facebook

f├╝r uns im Landtag