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‚ÄěWichtige Entscheidung zum Schutz der Haifischbest√§nde‚Äú
Herausgeber: Ulrike Rodust, MdEP am: 26.11.2012, 16:05 Uhr

Europ√§isches Parlament setzt ′Finning′ von Haifischen ein Ende
′Finning′ von Haifischen geh√∂rt in Europa nun endlich der Vergangenheit an. Das Europ√§ische Parlament verabschiedete am Donnerstag in Stra√üburg ein ausnahmsloses Verbot des Abschneidens von Haiflossen.
Die SPD-Europaabgeordnete Ulrike RODUST zeigte sich nach der Abstimmung zufrieden: ‚ÄěViele Haifischarten sind √ľberfischt, einige sogar in ihrem Bestand gef√§hrdet. Deshalb kann es nicht sein, dass die EU bislang das Shark-Finning nur auf dem Papier verbietet, aber in der Praxis dieses nicht effizient kontrolliert werden kann.‚Äú

Haifischflossen haben insbesondere in Asien einen sehr hohen Marktwert. Deshalb kommt es immer wieder zu F√§llen, in denen die Fischer die Flossen abschneiden und den weniger wertvollen Rest des Haifischk√∂rpers zur√ľck ins Meer werfen. Diese Praxis, das so genannte Finning, ist in der EU verboten. Allerdings gab es bislang eine in Spanien und Portugal angewandte Ausnahmeregelung, die das Abschneiden der Flossen an Bord erlaubte, um eine getrennte Lagerhaltung von Flossen und K√∂rpern zu erm√∂glichen. Da h√§ufig Flossen und K√∂rper in verschiedenen H√§fen angelandet werden, ist es aber unm√∂glich sicherzustellen, dass es in der EU nicht doch zu Finning kommt.

In Zukunft sollen diese Ausnahmen gestrichen werden und die Haifischflossen erst an Land vom K√∂rper der Haie abgetrennt werden d√ľrfen.

‚ÄěMit seiner Entscheidung hat das Europ√§ische Parlament nun einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr Schutz von Haifischen gemacht. Ein wertvolles Tier wie einen Hai zu t√∂ten, aber nur die Flossen zu nutzen, weil diese eine Delikatesse sind, ist f√ľr mich moralisch nicht vertretbar‚Äú, erkl√§rte Ulrike RODUST abschlie√üend.





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