Sozial. Gerecht. vor Ort. SPD-Büchen

Büchener Schulsozialarbeiterin Annika Zimmer zu Gast in der SPD Fraktion

Veröffentlicht am 02.05.2015, 16:39 Uhr     Druckversion

Schon seit Längerem befasst sie die Büchener SPD mit dem Thema Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche und konnte bereits durch die Initiative eines Runden Tisches zur Gewaltprävention erste Erfolge in Büchen verbuchen. Ein wesentlich wichtiger Ansatz ist nach Ansicht der Sozialdemokraten allerdings die vorbeugende Maßnahme im schulischen Bereich, umgesetzt durch Schulsozialarbeit.

Und so berichtete Annika Zimmer von ihrer Tätigkeit und Projekten im Schulalltag und machte deutlich, wie wichtig ihre Funktion bei teils sehr individuellen Konfliktlösungen ist. Ziel sei immer, die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken, und wenn es nur darum geht, eine Möglichkeit für eine ruhige Pause zu schaffen für diejenigen, die sich dem Trubel auf dem Schulhof entziehen wollen.

Ein weiterer Punkt sei die Veränderung in der Familiensituation heutzutage, wo Kinder berufstätiger Eltern oft in vielen Bereichen von zuhause nicht angemessen unterstützt würden. Ein wichtiges Stichwort ist der Bereich Neue Medien und Cyber-Mobbing. Auch hier leistet Schulsozialarbeit wichtige Arbeit.

„Ich berate natürlich auch Eltern in Problemsituationen und arbeite eng mit den Erziehungsberatungsstellen des Kreises zusammen mit dem Ziel, schnellstmöglich einen Beratungstermin zu bekommen und nicht einen Platz auf der langen Warteliste. Diese Kooperation funktioniert sehr gut und ist hilfreich für alle Beteiligten“ teilte die engagierte Schulsozialarbeiterin mit.

Zu Abschluss ihrer Tätigkeitsbeschreibung machte Frau Zimmer deutlich, dass sie sich einen Ausbau der Schulsozialarbeit am Standort Büchen wünsche. Viele Projekte kommen auf Grund der geringen Stundenzahl über das Stadium einer Idee nicht hinaus. Da gibt es z.B. das Thema Wut, wichtig insbesondere für Schüler, welches sie gern umsetzen würde genauso wie aufgestaute Aggressionen, die durch gezieltes Rangeln oder mit Hilfe eines Boxsackes abbaut werden könnten und Vieles mehr. Solche Projekte ließen sich aber nur mit einer zweiten Stelle für Schulsozialarbeit, am liebsten durch eine männliche Kraft, umsetzen.

Zum Abschluss des Besuches fasste Hartmut Werner die einhellige Meinung der Fraktion zusammen, dass Schulsozialarbeit ein äußerst wichtiger Bestandteil des Schulalltages sei. Aufgabe der SPD-Politiker ist es jetzt, die Mitglieder im Schulverband Büchen davon zu überzeugen, dass Schulsozialarbeit am Standort Büchen ausgebaut wird. Eine wichtige Information brachte die Kreistagsabgeordnete Gitta Neemann-Güntner mit, nämlich dass ab dem 1. August an den Grundschulen eine feste Stelle für Schulassistenz vom Land eingerichtet wird, um den Lehrern, wie durch Schulsozialarbeit, entlastend zu Seite zu stehen.

Hartmut Werner                                                                                        Büchen den 30.4.2015

Fraktionsvorsitzender


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