Sozial. Gerecht. vor Ort. SPD-Büchen

Schulsozialarbeit muss fortgeführt werden

Veröffentlicht am 11.06.2013, 08:03 Uhr     Druckversion

Übernahme der Kosten der Grundsicherung schafft finanzielle Spielräume

„ Ich teile die Besorgnis der Eltern, Schulträger und Schulsozialarbeiter, von denen wir auf verschiedenen politischen Ebenen angesprochen werden“,  kommentierte Gitta Neemann-Güntner, SPD-Kreistagsabgeordnete , die vorliegende Resolution  zum Erhalt der Schulsozialarbeit in Mölln.

„Kreisweit werde ich angesprochen, da überhaupt nicht sichergestellt ist, wie denn die Finanzierung der Schulsozialarbeit über 2013  hinaus laufen soll.  Die ersten Kündigungen sind bei einigen Schulträgern bereits eingegangen, was deutlich macht, wie ernst die Lage ist.“

Niemand bestreitet die Sinnhaftigkeit von Schulsozialarbeit, die aufgrund der Niedrigschwelligkeit, Direktheit und Wirksamkeit sehr schnell in den Schulalltag integriert wurde und eine Entlastung und Unterstützung für Eltern und Lehrkräfte darstellt. Schulsozialarbeit ist endlich an den Schulen angekommen und findet parteiübergreifend Konsens. Umso wichtiger ist es jetzt, die Betroffenen nicht allein zu lassen, hier sind Politiker vor Ort gefordert, sich vehement für die Fortführung von Schulsozialarbeit einzusetzen. Die Einbindung der Landtags- und Bundestagsabgeordneten aller Parteien wäre nicht nur hilfreich, sondern sinnvoll.

Nach Einschätzung der SPD wäre eine Möglichkeit der Finanzierung die Verwendung der Mittel aus der Grundsicherung.  Die Kosten der Kommunen werden ab 2014 komplett zu 100 Prozent durch den Bundeshaushalt übernommen,  immerhin 4,8 Milliarden Euro mit steigender Tendenz.  Dies führt jeweils zu erheblichen Einnahmen in Millionenhöhe und hilft, die kommunalen Haushaltsdefizite abzubauen. Sie sind Teil eines umfassenden Entlastungsprogramms des Bundes für die Kommunen. Dazu gehört auch das Bildungs- und Teilhabepaket. Das bedeutet im Klartext: „dass den Kommunen und somit den Schulträgern grundsätzlich ab 2014 ausreichend Mittel zur Verfügung stehen um Schulsozialarbeit weiterzuführen und auszubauen“,  so Neemann-Güntner weiter. „Wir werden uns umgehend die Zahlen auf Kreisebene vorlegen lassen und Vorschläge zur Finanzierung der Schulsozialarbeit unterbreiten.

In der Zwischenzeit hat die Kreisverwaltung eine Auflistung aller Bundesgelder erstellt, die noch nicht abgerufen wurden und in 2014 geschoben werden können. Ich empfehle den Schulträgern dringend, sich mit dem Fachdienst in Verbindung zu setzten, um so möglichen Kündigungen vorzubeugen.

Die SPD -Kreistagsfraktion wird sich weiterhin nachdrücklich für Schulsozialarbeit einsetzen.

Gitta Neemann-Güntner, SPD- Kreistagsabgeordnete aus Büchen

11. Juni 2013


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