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Beim Datenschutz Entwicklungen in sozialen Netzwerken beachten

Veröffentlicht am 19.03.2013, 13:38 Uhr     Druckversion

Zum Tätigkeitsbericht des Landesbeauftragten für den Datenschutz erklärt der datenschutzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Peter Eichstädt:

Das ULD und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten gute Arbeit für den Datenschutz, Wir schätzen die Anregungen, die die Datenschützer der Politik geben. Dies hat zu bedeutenden Verbesserungen im Datenschutz geführt; Schleswig-Holstein ist in vielen Punkten Wegbereiter für mehr Datenschutz.

Viele Initiativen, die aus unserem Land kommen, werden bundesweit anerkannt. Hervorzuheben ist die Zertifizierung (Datenschutz-Gütesiegel), die vom ULD entwickelt wurde und weit über Schleswig-Holstein hinaus genutzt wird. Dafür gilt unser Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ULD.

Die Arbeit des ULD ist wichtig und erforderlich. Sie muss auch in Zukunft in voller Unabhängigkeit möglich sein.

In einer Gesellschaft, in der die Weitergabe und der Austausch von Informationen immer leichter wird und die Bürger und Bürgerinnen immer schwerer die Kontrolle über ihre persönlichen Daten behalten, ist Aufklärung über die Rechte und ein gesetzlicher Schutz der Daten von zentraler Bedeutung, wenn die Prophezeiung des „gläsernen Menschen“ nicht Wirklichkeit werden soll.

Allerdings muss auch zur Kenntnis genommen werden, dass gerade in sozialen Netzwerken zugunsten neuer Kommunikationsformen viele Menschen heute bereit sind, auf den Schutz von Teilen ihrer persönlichen Daten zugunsten des sozialen Austausches im Netz zu verzichten. Diese neue Entwicklung muss beachtet und durch Aufklärung und die Vermittlung von Medienkompetenz begleitet werden. Die berechtigte Kritik des Datenschutzbeauftragten an z.B. Facebook darf den Blick für diese von freien Bürgern akzeptierte Preisgabe von Daten nicht außer Acht lassen.

Homepage: SPD Herzogtum Lauenburg

 
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