Sozial. Gerecht. vor Ort. SPD-Büchen

B├╝chen Wetter

Links
Kontakt

Links
QR-Code
Entwurf ├╝ber teilweises Fracking-Verbot ist nicht ausreichend

Veröffentlicht am 27.02.2013, 22:51 Uhr     Druckversion

┬äEine detaillierte Analyse der Umweltauswirkungen von Fracking, verbunden mit einem Verbot des Frackings in Wasserschutzgebieten ist nicht ausreichend┬ô, kritisiert Nina Scheer, SPD-Bundestagsdirektkandidatin f├╝r den Wahlkreis Lauenburg/Stormarn-S├╝d den durch die Bundesminister Altmaier und R├Âsler am Montag (25.02.) vorgelegten Entwurf ├╝ber Regeln f├╝r Fracking.
Bei dem Fracking-Verfahren wird ein Chemikalien-Gemisch in tiefe Gesteinsschichten gepresst, um hierdurch Erdgas zu f├Ârdert. Die Chemikalien verbleiben dabei im Boden ┬ľ mit unklaren Sp├Ątfolgen. Auch f├╝r die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg werden f├╝r das sogenannte Erlaubnisfeld Schwarzenbek auf Genehmigungsseite derzeit vorbereitende Ma├čnahmen f├╝r Fracking getroffen.

┬äDie nun vorgesehene Umweltvertr├Ąglichkeitspr├╝fung sowohl f├╝r die Aufsuchung von Lagerst├Ątten als auch f├╝r die eigentliche F├Ârderung des Erdgases kann lediglich der Analyse solcher Umweltgef├Ąhrdungen dienen, die heute als Aus- und Folgewirkungen von Fracking bekannt sind┬ô, erl├Ąutert Scheer.

┬äAus unseren vielf├Ąltigen Erfahrungen mit Altlasten muss die Konsequenz gezogen werden, Umwelteinwirkungen zu untersagen, deren Folgewirkungen nicht auszuschlie├čen sind┬ô, argumentiert Scheer. Es sei nicht vertretbar, aus dem Streben nach niedrigen Energiepreisen und Importunabh├Ąngigkeit unabsehbare Umweltrisiken und Folgekosten zu Lasten nachfolgender Generationen in Kauf zu nehmen, wenn umweltvertr├Ągliche Energiegewinnungsformen verf├╝gbar sind, so Scheer weiter. Zudem lenke das Kostenargument davon ab, dass die kosteng├╝nstigste Energieversorgung nur durch einen schnellst m├Âglichen Umstieg auf regenerative Energien zu erreichen sei.

Ein Verbot von Fracking in Wasserschutzgebieten, im Kreis Stormarn f├╝r Glinde, sei zwar grunds├Ątzlich zu begr├╝├čen. Das Verbot treffe aber keine entsprechende Vorsorge f├╝r die vielen Trinkwassergebiete, f├╝r deren Schutz es einer ebenso klaren Entscheidung bed├╝rfe, so Scheer. Es gebe keinen plausiblen Grund f├╝r eine Unterscheidung zwischen der Handhabung von Wasserschutzgebieten und Trinkwassergebieten: ┬äWie rechtfertigt sich ein Verbot von Fracking in Wasserschutzgebieten, wenn es in Trinkwassergebieten grunds├Ątzlich erlaubt bleibt?┬ô, hinterfragt Scheer den Entwurf der Bundesminister.

Homepage: SPD Herzogtum Lauenburg

 
SPD
f├╝r uns im Bundestag

Facebook

f├╝r uns im Landtag