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Energiewende – Dörfer zeigen wie es geht!

Veröffentlicht am 16.03.2012, 10:57 Uhr     Druckversion

Energiewende im Herzogtum Lauenburg – Dörfer zeigen wie es geht! Unter diesem Titel hat jetzt eine gut besuchte Diskussionsveranstaltung mit über 70 Gästen in Berkenthin stattgefunden, zu der die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) eingeladen hatte. Zusammen mit Hiller-Ohms Fraktionskollegen Michael Groß, der zuständiger Berichterstatter für energetische Sanierung ist, stand die Umsetzung der Energiewende vor Ort im Vordergrund.
Die kommunale Sichtweise wurde von den Bürgermeistern aus Berkenthin und Labenz, Hans-Joachim Speth und Ulrich Hardtke, sowie dem unabhängigen Energieberater Ralph Petereit komplettiert.

„Nachhaltige Energieerzeugung vor Ort ist ein wesentlicher Schlüssel für die erfolgreiche Energiewende. Die Dörfer und Gemeinden zeigen eindrucksvoll, wie das funktionieren kann. Neben einem gelungenen Energiemix aus Wind, Sonne und Biomasse werden regionale Energienetze aufgebaut“, so Hiller-Ohm.

Neben der Energieerzeugung spielt auch die Energieeffizienz eine Hauptrolle. „Hier haben wir uns als SPD-Bundestagsfraktion eindeutig positioniert. Die Kraft-Wärme-Kopplung spielt eine wichtige Rolle, um weniger Kohlendioxid auszustoßen. Aber auch effizientere Geräte und ein maßvoller Umgang bei der Energienutzung sind wichtige Stützpfeiler der Energiewende. Ich freue mich, dass wir hierzu gute Ansätze im Herzogtum Lauenburg haben. Die Gemeinden Berkenthin und Labenz sind echte Leuchttürme“, erklärt Hiller-Ohm.

Gemeindevertreter und Gäste bestätigen die Aussagen. Seitens der Energieberatung wird von einem Einsparpotenzial durch persönliches Nutzungsverhalten von rund 20 Prozent ausgegangen. Hier sind oft kleine Maßnahmen schon hocheffizient – wie zum Beispiel die richtige Einstellung und regelmäßige Wartung der Heizung.

Die SPD-Politikerin bringt einen weiteren wichtigen Punkt in die Diskussion: Die Bezahlbarkeit von Energie und Energieeffizienz: „Bei allem Veränderungswillen und Zeitdruck muss die Energiewende auch sozial gestaltet werden. Jeder muss sich effiziente Geräte genauso leisten können wie eine warme Wohnung“, fordert Hiller-Ohm.

Bildunterschrift (v.l.n.r.):

Ralph Petereit, Energieberater, Hans-Joachim Speth, Bürgermeister der Gemeinde Berkenthin, Gabriele Hiller-Ohm, MdB, Michael Groß, MdB, Ulrich Hardtke, Bürgermeister der Gemeinde Labenz und Amtsvorsteher des Amtes Sandesneben/Nusse

Homepage: SPD Herzogtum Lauenburg

 
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