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Rostf├Ąsser best├Ątigen Notwendigkeit des Atomausstiegs

Veröffentlicht am 08.03.2012, 14:27 Uhr     Druckversion

Zur heutigen Information ├╝ber korrodierte Atomm├╝llf├Ąsser im AKW Brunsb├╝ttel durch Minister Schmalfu├č erkl├Ąrt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Olaf Schulze:

Die Entdeckung von korrodierten Stahlblechf├Ąssern in einer unterirdischen Kaverne im Atomkraftwerk Brunsb├╝ttel best├Ątigt, dass auch die sogenannte friedliche Nutzung der Atomenergie gef├Ąhrlich ist.
Und zwar auch noch lange nach der eigentlichen Stromproduktion; deshalb bleibt sie ein hohes Risiko auch f├╝r nachfolgende Generationen.

Auch wenn in Brunsb├╝ttel keine Radioaktivit├Ąt ausgetreten ist und die Atomaufsicht nach Entdeckung dieser F├Ąsser sofort Ma├čnahmen ergriffen hat, die die Gefahr austretender Radioaktivit├Ąt minimieren sollen, bleibt wie nach den zahllosen anderen St├Ârf├Ąllen ein ungutes Gef├╝hl.

Vor allem stellen sich zwei Fragen: Warum hat der Betreiber Vattenfall es nicht f├╝r n├Âtig befunden, nach allen Beteuerungen ├╝ber bessere Kommunikation und Information, dieses doch nicht gerade harmlose Ereignis unverz├╝glich der Atomaufsicht zu melden? Dieses Verhalten zeigt erneut, wie wenig Vattenfall f├╝r den Betrieb eines AKWs geeignet ist. Transparenz sieht anders aus.

Aber warum wird die ├ľffentlichkeit von der Atomaufsicht erst zwei Monate nach Entdeckung des Vorfalls ┬ľ und dann in einer Hals ├╝ber Kopf einberufenen Pressekonferenz ┬ľ informiert? Dies h├Ątte ┬ľ samt der Information ├╝ber die vom Betreiber eingeforderten Ma├čnahmen ┬ľ deutlich fr├╝her passieren sollen.

F├╝r uns best├Ątigt sich erneut: Es war richtig, dass die SPD seit den 80er Jahren auf die Gefahren der Atomenergie hingewiesen und den Ausstieg nach der Regierungs├╝bernahme im Bund im Jahr 2000 endlich auf den Weg gebracht hat.

Es zeigt sich, dass wir uns mit dem Erbe einer falschen Energiepolitik, die viel zu lange auf Atomenergie setzte, noch lange werden befassen m├╝ssen.

Wir werden die Energiewende nachdr├╝cklich vorantreiben und eine R├╝ckkehr zur Atomenergie nicht zulassen. Und wir werden uns f├╝r pr├Ązisere und strengere Sicherheitsvorschriften und ihre Kontrolle f├╝r den Restbetrieb, die Stilllegung und die Lagerung von Atomm├╝ll einsetzen.

Homepage: SPD Herzogtum Lauenburg

 
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