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Mülltourismus à la Absurdistan?

Veröffentlicht am 01.03.2012, 11:31 Uhr     Druckversion

Zu Berichten, die Region Hannover wolle an der Grundsatzentscheidung zur Lieferung von Asbestmüll nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern festhalten, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Peter Eichstädt:

Dass die Diskussion um Asbestmülltransporte wieder aufflammt, ist nicht akzeptabel.
Denn Fakt ist: Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat verbindlich erklärt, dass sie eine Anlieferung und Deponierung nicht genehmigt. Das ist eine klare Aussage, die keiner weiteren Erläuterung bedarf. Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, dass die Region Hannover nun erklärt, sie wolle bei ihrer Grundsatzentscheidung bleiben. Es ist unvorstellbar, dass mit Asbestmüll beladene LKW nach Rondeshagen fahren, dort abgewiesen werden und dann nach Hannover zurückfahren. Das wäre Mülltourismus à la Absurdistan!

Wir empfehlen den Verantwortlichen in der Region Hannover dringend, sich dieser Sache vernünftig anzunehmen und eine Lösung zu finden, die die Entscheidung der Landesregierung Schleswig-Holsteins akzeptiert.

Homepage: SPD Herzogtum Lauenburg

 
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