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Klug will Astrid-Lindgren-Schule plötzlich doch nicht verändern

Veröffentlicht am 11.02.2012, 17:50 Uhr     Druckversion

„Das kann nicht unkommentiert bleiben“, so äußerte sich Gitta Neemann-Güntner, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion zum Presseartikel des FDP-Landtagsabgeordneten Christopher Vogt vom 11. Februar in den Lübecker Nachrichten.
Noch am Dienstag dieser Woche hat der Kultur- und Bildungsausschuss des Kreises über die geplanten Veränderungen des Förderzentrums in Mölln diskutiert. Schulrätin Dagmar Lorenzen betonte immer wieder, dass der Einzugsbereich für Mölln mit sinkenden Schülerzahlen zu einer Veränderung der Schulstruktur der Astrid-Lindgren-Schule führen würde. Entweder gäbe es einen Zusammenschluss mit dem Schulverband Ratzeburg oder eine Herabstufung zu einem Teilförderzentrum. Trotz mehrfacher Rückfragen der SPD und Bündnis 90/ die Grünen Mitglieder im Ausschuss, ob es denn Ausnahmeregelungen im Land gäbe, teilte Frau Lorenzen mit, dass der zur Zeit gültige Erlass an 1000 Grundschülern im Einzugsbereich festhalte und gehandelte werden müsse.

Das Thema hat in den vergangenen Monaten zu erheblicher Unruhe bei Eltern, Schülern, Lehrern, Schulträger und in der Stadtvertretung geführt. Letztere hatte sogar eine einstimmige Resolution zum Erhalt des Förderzentrums verabschiedet. „Ich frage mich wirklich, wie das im Bildungsministerium so läuft. Scheinbar weiß Bildungsminister Klug nicht, was seine Schulräte tun. Wie sonst ist es zu erklären, dass plötzlich eine Ausnahmeregelung auch für Mölln greifen kann, alles für die nächsten fünf Jahre erst einmal so bleibt und kein Handlungsbedarf vorliegt. In der Konsequenz hat die Schulrätin sicherlich ihren Job gemacht, doch letztlich war der Arbeitsaufwand in den letzten Monaten für die Katz, diese Arbeitszeit hätte im Sinne von Bildungspolitik sicher effektiver genutzt werden können. Aber wir habens ja dicke im Bildungsbereich, Herr Klug.

Gitta Neemann-Güntner: „Ich freue mich für alle Beteiligten, dass der Spuk nun vorbei ist und gehe fest davon aus, dass das Astrid-Lindgren Förderzentrum seine erfolgreiche Arbeit im Schulfrieden weiterführen kann. Das bedeutet natürlich auch, den bestehenden Lehrkörper unverändert zu lassen.“

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