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SPD-Kreistagsfraktion ├╝ber die WfL

Veröffentlicht am 26.01.2012, 14:43 Uhr     Druckversion

Gunar Schlage und Peter Eichst├Ądt erkl├Ąren f├╝r die SPD-Kreistagsfraktion: ┬äDie Einlassungen des WfL-Gesch├Ąftsf├╝hrers Werner Hesse sind nicht akzeptabel. Nicht die Politik schadet dem Ansehen des Kreises.
Es ist eine Selbstverst├Ąndlichkeit, wenn die Politik hinterfragt, welchen konkreten nachweislichen Nutzen die bisher trotz ├Ąu├čerst schwieriger Kassenlage des Kreises eingesetzten knapp 3.000.000 Euro f├╝r die Werbekampagne der WfL gebracht hat. Am Ende werden es 3,7 Mio. Euro sein, die CDU und FDP hierf├╝r zur Verf├╝gung gestellt haben.

Wir werfen dem Gesch├Ąftsf├╝hrer nicht vor, dass er das Geld f├╝r die Werbekampagne genutzt hat, auch wenn uns dies als Kreis bundesweit in die Negativschlagzeilen gebracht hat (Bund der Steuerzahler, Landesrechnungshof).

Der Beschluss des Kreistages aus dem Jahre 2008 ist jedoch eindeutig: ┬äDer Kreistag setzt sich zum Ziel, in den n├Ąchsten f├╝nf Jahren 1.000 neue Arbeitspl├Ątze im Kreis Herzogtum Lauenburg zu schaffen.┬ô Diese sollten zus├Ątzlich zu den ohnehin durch die auch fr├╝her erfolgreiche Arbeit der WfL entstanden sein. Nur so l├Ąsst sich diese immense Summe rechtfertigen. Die WfL hat seit 1989 auch ohne diese Millionenbetr├Ąge erfolgreich gearbeitet.

„Wenn Herr Hesse jetzt anführt, dass bei der Werbekampagne konkrete Arbeitsplatzzahlen nicht genannt wurden, verschweigt er die Beschlusslage des Lauenburgischen Kreistages.

Diese Aussage ├╝berrascht auch insofern, dass er im vergangenen Jahr gegen├╝ber der Presse sehr dezidiert eine Aussage dar├╝ber treffen konnte, dass von 502 neuen Arbeitspl├Ątzen, die im Jahre 2010 im Kreis entstanden sind, 340 eindeutig auf die Marketingkampagne zur├╝ckzuf├╝hren seien (s. beigef├╝gte Presseberichterstattung). Wenn das stimmte, hat er doch die Zahlen!

┬äDie Behauptung des Gesch├Ąftsf├╝hrers Nachfragen durch die SPD-Fraktion w├╝rden den Ruf des Kreises schaden, ist dreist. Er soll nur diese einfachen Ausk├╝nfte geben oder eingestehen, dass es keine Betriebe gibt, die ausschlie├člich durch die Initiative angeworben wurden.

Das ist dann nicht gut, aber wenigstens ehrlich.

Der Vorwand, die Ausk├╝nfte aus Gr├╝nden des Datenschutzes nicht erteilen zu wollen ist wenig ├╝berzeugend. Was soll die angeworbenen Firmen daran st├Âren, wenn sie genannt werden? Und wenn Bedenken bestehen, k├Ânnte Herr Hesse doch einfach einmal nachfragen, ob die Firmen zustimmen.


Das alle dies nicht wollen, ist unglaubw├╝rdig. Es kann doch nicht sein, dass es f├╝r eine Firma rufsch├Ądigend ist, durch die WfL angeworben worden sein!

„Wir bleiben dabei: Der Kreis hat diese gigantische Summe ausgegeben und wir wollen jetzt wissen, welche Erfolge verzeichnet wurden, welche Betriebe und wie viele Mitarbeiter angeworben wurden.

Was ist daran so schwierig?

Ansonsten sehen wir jetzt den Landrat gefordert.“

Homepage: SPD Herzogtum Lauenburg

 
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