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┬äSkandal├Âse Lebensmittelverschwendung stoppen┬ô

Veröffentlicht am 19.01.2012, 12:38 Uhr     Druckversion

Ulrike Rodust Stra├čburg: Das Europ├Ąische Parlament will die enormen Mengen von Lebensmitteln, die t├Ąglich in den EU-Staaten weggeworfen werden, bis 2025 um die H├Ąlfte reduzieren. Mit einem am Donnerstag mit gro├čer Mehrheit angenommenen entsprechenden Initiativbericht weisen die Europaabgeordneten auf die Lebensmittelverschwendung hin und zeigen L├Âsungen auf, wie diese vermieden werden kann.
┬äJ├Ąhrlich werden innerhalb der EU 89 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen ┬ľ im Schnitt sind das 179 Kilogramm pro Person und Jahr┬ô, erl├Ąuterte die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust.

┬äDie Lebensmittelverschwendung hat in Europa inzwischen ein skandal├Âses Ma├č angenommen. Es wird dringend Zeit, dass wir dem entschieden entgegentreten┬ô, betonte die agrarpolitische Expertin der SPD-Europaabge┬Čordneten. Nach Ansicht der Sozialdemokratin m├╝sse die Verschwendung in allen Sektoren der Lebensmittelkette verringert werden, von der Erzeugung ├╝ber die Lebensmittellagerung und -verarbeitung bis hin zu Handel, Transport und letztlich dem Verbraucher.

Sowohl aus ethischen als auch aus ├Âkologischen Gr├╝nden sieht Rodust dringenden Handlungsbedarf: ┬äW├Ąhrend gro├če Teile der Weltbe┬Čv├Âlkerung hungern oder mit Nahrungsmitteln unterversorgt sind, wird in Europa ein enormer Teil an Lebensmitteln weggeworfen ┬ľ das geht so nicht weiter. Au├čerdem hat die Verschwendung von Lebensmitteln erhebliche ├Âkologische Auswirkungen. Schlie├člich werden unn├Âtig Ressourcen wie Wasser und Energie vergeudet sowie Treibhausgase ausgesto├čen.┬ô

Neben einer umfangreichen Analyse der Lebensmittelversorgungskette und ihrer effizienteren Gestaltung, sieht es das Europ├Ąische Parlament als notwendig an, das Thema verst├Ąrkt ins Bewusstsein der ├ľffentlichkeit zu r├╝cken. ┬äWir m├╝ssen die Verbraucherinnen und Verbraucher f├╝r diese Problematik sensibilisieren und besser aufkl├Ąren, was etwa die richtige Lagerung von Lebensmitteln und die Bedeutung des Mindesthaltbarkeits┬Čdatums angeht┬ô, so Rodust abschlie├čend.

Homepage: Ulrike Rodust, MdEP


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