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Alltagsrassismus aufgedeckt

Veröffentlicht am 04.01.2012, 15:14 Uhr     Druckversion

Merle Stöver, Juso aus Itzehoe, hat dafür gesorgt, dass ein Fall von alltäglichem Rassismus öffentlich wurde. Der Hintergrund: In eine Diskothek in Itzehoe wurde ein junger Mann (21 Jahre) wegen seines südländischen Aussehens nicht eingelassen. Diesen Vorfall hat die Sozialdemokratin bemerkt und ist damit zur Presse gegangen. Dankenswerter Weise wurde dort der Vorfall aufgegriffen und gründlich recherchiert. (Norddeutsche Rundschau vom 4.1.2012) Der Diskobetreiber will den Vorfall nicht als rassistischen Übergriff sondern als Vorsichtsmaßnahme verstanden wissen. Ihm sei es darum gegangen, rivalisierende Gruppen von Jugendlichen auseinander zu halten.
Egal wie die Motivationslage tatsächlich war, hier ist ein Beispiel für alltäglichen Rassismus deutlich gemacht worden, dafür gilt es Dank und Anerkennung auszusprechen, einerseits Merle Stöver, die dafür gesorgt hat und andererseits der Zeitung, die den Fall behandelt hat. Denn oft ist der zweite Teil dieses Rassismus darin zu finden, dass Vorfälle nicht für wichtig erachtet werden.
RR

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