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SPD-Kreistagsfraktion begrüßt mehr Schulsozialarbeit

Veröffentlicht am 15.03.2011, 17:50 Uhr     Druckversion

Wohlwollend nahm die SPD-Kreistagsfraktion zur Kenntnis, dass erstmals im Landeshaushalt 2,5 Mio. Euro für Schulsozialarbeit vorgesehen sind, davon 800.000 Euro für das Jahr 2011und 1,7 Millionen Euro für 2012.
„Das haben die SPD-Verhandlungsführer gut hinbekommen,“ so äußerte sich Gitta Neemann-Güntner, bildungspolitische Sprecherin der SPD- Kreistagsfraktion zu den vor kurzem abgeschlossenen Vereinbarungen auf Bundesebene zum Hartz IV-Paket, welches auch vorsieht, künftig vermehrt Sozialpädagogen an Schulen einzusetzen, mitfinanziert durch Bundesmittel.

„Das ist grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung.“, so David Welsch, Mitglied im Kultur- und Bildungsausschuss. Die SPD befasst sich schon seit längerem mit diesem Thema. Im Dezember stand ein Resolutionsantrag der SPD auf der Tagesordnung des Kreistages, der eine klare Positionierung des Kreises für die Schulsozialarbeit einforderte. „CDU und FDP haben den Antrag abgelehnt, obwohl er im ersten Schritt keinen Cent gekostet hätte.“, so Welsch weiter.

„Natürlich können diese Finanzmittel nur ein erster Schritt sein, denn es werden in Schleswig-Holstein ca. 511 Stellen benötigt“, ergänzt Gitta Neemann-Güntner weiter. “ Zur Zeit sind landesweit 148 Stellen besetzt und die Bereitstellung von 2,5, Mio. Euro bringt auch nur ca. 30 Vollzeitstellen, das reicht noch lange nicht. Wichtig ist aber, dass der Kreis schnellstens ein Konzept vorlegen kann, wie denn künftig die Schulsozialarbeit im Kreis strukturiert sein soll, wenn es darum geht, Schulsozialarbeiter zum Schuljahresbeginn 2011/2012 einzustellen. Dazu liegt bereits ein Antrag der SPD-Fraktion bei der Kreisverwaltung vor, der am nächsten Kultur-und Bildungsausschuss am 5. April beraten werden soll.

Für die Sozialdemokraten steht fest: Wir benötigen einen intensiven Ausbau der Schulsozialarbeit. Nachlässigkeiten in diesem Bereich kann sich eine Gesellschaft auf Dauer nicht leisten.

„Der Kreis muss sich endlich zur Schulsozialarbeit bekennen. Auch an unseren Schulen gibt es einen Bedarf dafür. Wir werden bei dem Thema nicht lockerlassen.“, so David Welsch abschließend.

Homepage: SPD Herzogtum Lauenburg

 
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